Brautschuhe
Genauso wichtig wie das Brautkleid und der Schleier, sind für die Braut an ihrem schönsten Tag die passenden Schuhe. Sie sollten nicht nur perfekt zum Kleid passen, sondern vorallem bequem sein, denn ein Hochzeitstag kann unter Umständen sehr lang werden.
Es ist ratsam, die Brautschuhe schon Wochen vor der kirchlichen Hochzeit in aller Ruhe auszusuchen, zu kaufen und sie dann zu Hause einzulaufen. Den nichts ist am Hochzeitstag für die Braut schlimmer, als schmerzende Füße in unbequemen Schuhen.
Je nach dem welcher Schuh auch im Alltag bevorzugt wird, diese Schuhe sollten auch die Brautschuhe sein. Eine Frau die eher auf flachen Schuhen unterwegs ist, sollte nicht den Fehler machen und am Tag ihrer Hochzeit hochhakige Schuhe wählen, auch wenn diese sehr chic sind und endlos lange Beine machen.
Es kommt auch immer auf das Brautkleid an, welcher Schuh optimal dazu passt. Zu einem langen, aufwendigen Kleid sollten schlichte Schuhe, vielleicht Pumps mit einem kleinen Absatz getragen werden. Trägt die Braut ein eher kurzes Kleid, können die Schuhe ruhig ein wenig ausgefallen sein. Sehr modern sind offene Schuhe die wie so genannte Römersandalen geschnürt sind. Edel und zeitlos elegant sind Brautschuhe die mit Satin überzogen sind. Ist das Brautkleid farbig, können die Schuhe auch passend dazu eingefärbt werden.
Ein alter Brauch will es, das die Brautschuhe mit Pfennigen, heute mit 1 Centmünzen, bezahlt werden. Wer diesem Brauch folgen möchte, der sollte allerdings vorher im Schuhgeschäfte Bescheid sagen oder das Geld zu Rollen wickeln, dann gibt es keine verblüfften Blicke an der Kasse. Auf jeden Fall sollten die Brautschuhe etwas ganz besonders sein und genau wie das Brautkleid immer ein wunderschönes Andenken an die Hochzeit bleiben.