Künstliche Befruchtung
Früher mussten sich Paare die keine Kinder bekommen konnten damit abfinden oder konnten die Adoption als Möglichkeit in Erwägung zu ziehen. Dagegen währt sich die Medizin und konnte im letzten Jahrhundert eine neue Methode der Befruchtung entwickeln. Die Methode heißt künstliche Befruchtung. Viele kinderlose Paare sind für diese neue Entwicklung sehr dankbar. Es sind Paare die auf natürlichem Weg der Befruchtung gescheitert sind. In Deutschland kommen der Zeit etwa 8000 künstlich gezeugte Kinder zur Welt.
In vielen Fällen ist mit dem Begriff künstliche Befruchtung eine so genannte In-vitro-Fertilisation, oder auch IVF gemeint. Hierbei werden Eizellen der Frau bei einer Operation aus dem Eierstock entnommen und in die Petrischale, zusammen mit dem vom Mann zuvor gespendeten Samen gegeben. Im Brutschrank findet ganz natürlich die ausschlaggebende Befruchtung statt. Mediziner sprechen daher oft von der den meisten bekannten künstlicher, extrakorporaler Befruchtung, war bedeutet dass die Befruchtung nicht im Mutterleib sondern außerhalt statt findet. Bei erfolgreicher Befruchtung innerhalb von zwei bis drei Tagen, entstehen mehrellige Embryonen. Jetzt können die Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden.
Doch es können bei dieser Methode, zu der die künstliche Befruchtung zählt, auch Nebenwirkungen bis zu schweren Komplikationen. Doch nicht nur das. Einige Ärzte und Wissenschaftler vermuten sogar dass die verschiedenen Methoden einer künstlichen Befruchtung oft Fehlbildungen, Schäden oder schwere geistige oder körperliche Behinderungen hervorrufen können. Doch zu diesen Vermutungen liegen noch keine eindeutigen und sicheren Studien vor. Doch viele Paare wollen es trotz der möglichen Risiken nicht unversucht lassen. Viele Paare die sich ein Kind erhoffen, sind gezwungen sogar ins Ausland zu reisen, da in Deutschland viele Methoden die den Paaren ein Kind versprechen, dem Embryonenschutzgesetz unterlegen sind und dem nach verboten sind.